Wie lange braucht man, um den Jakobsweg zu laufen?

Rechne je nach Kondition mit 15 bis 35 Kilometer pro Tag. Ist dein gewählter Jakobsweg 800 Kilometer lang und du läufst 20 Kilometer am Tag, so brauchst du 40 Tage.

Ich habe in Spanien für knappe 1000 Kilometer zwischen Irun und Finisterre 49 Tage gebraucht.

Freilich habe ich auch Kilometerschrubber getroffen, die 40 Kilometer und mehr pro Tag gelaufen sind.

Als ich in Spanien unterwegs war, empfand ich die ersten beiden Wochen als sehr mühsam und war des Öfteren nur 10 bis 15 Kilometer pro Tag gewandert.

Die Kondition kommt mit der Übung und vieles hängt davon ab, ob du nur wandern oder ob du dir unterwegs Sehenswürdigkeiten anschauen willst.

Mach dir vorher Gedanken darüber, wie deine Reise verlaufen soll. Das hilft bei der Berechnung der täglichen Kilometerzahl.

Wo fängt der Jakobsweg an?

Es gibt keinen offiziellen Jakobswegstart. Deswegen beginnt dein Jakobsweg immer dort, wo du anfängst. Das kann vor deiner Haustür in Deutschland sein, aber auch in Frankreich oder in Spanien.

Allerdings gibt es klassische Startpunkte für die Wallfahrten.

Wo beginnt der Jakobsweg in Frankreich?

Die vier historischen Jakobswege in Frankreich haben vier unterschiedliche Ausgangspunkte:

  • Via Podiensis: Le Puy-en-Velay
  • Via Tolosana: Arles
  • Via Turonensis: Paris
  • Via Lemovicensis: Vézelay

Was kostet es, den Jakobsweg zu gehen?

Die Kosten für den Jakobsweg in Frankreich beliefen sich bei mir auf 15 € bis 40 € am Tag. Nur zweimal musste ich jeweils 50 € für das Quartier ausgeben, was meinen Schnitt nach oben katapultierte.

In der Regel hast du folgende Ausgaben:

  • Unterkunft: 12 € bis 50 €
  • Abendessen: 12 € bis 20 €
  • Kaffee zwischendurch: 2 € bis 3 €
  • Snack zwischendurch: 2 € bis 5 €

Natürlich kannst du auf die gastronomischen Angebote verzichten und dich selber verpflegen. Dann fallen nur die Kosten für den Einkauf im Supermarkt an. Die Preise dafür liegen etwas höher als in Deutschland.

Wo läuft der Jakobsweg entlang?

Die Jakobswege in Frankreich führen quer durchs Land. Im Folgenden führe ich die Besonderheiten der einzelnen Routen auf:

  • Via Podiensis: beginnt im Zentralmassiv und führt durch Vulkanlandschaften
  • Via Tolosana: der südlichste der Wege gibt einen guten Einblick ins mediterrane Leben
  • Via Turonensis: der nördlichste Weg durchläuft tolle Städte wie Paris, Orléans, Tours und Bordeaux
  • Via Lemovicensis: führt durch die Mitte Frankreichs und ist sehr ländlich geprägt

Kann man sich auf dem Jakobsweg verlaufen?

Verlaufen auf dem Jakobsweg? Das ist schwierig, da die Wege sehr gut markiert sind. Nicht nur in Spanien, sondern auch in Frankreich.

Die Jakobswege in Frankreich decken sich meist mit den GR-Fernwanderungen (Grandes Randonnées) und tragen die entsprechende Markierungen. Diese sind in der Regel an gut sichtbaren Stellen angebracht.

Natürlich ist es immer möglich, mal eine Markierung zu übersehen. Es kann auch vorkommen, dass ein Wegzeichen von einem Auto verdeckt oder von Gestrüpp überwuchert ist.

Deshalb solltest du dich nicht blind auf die Markierungen verlassen, sondern vor Beginn der Etappe den Wegverlauf konsultieren.

Allerdings finde ich nicht, dass du extra eine detaillierte Karte brauchst. Ein Smartphone mit Google Maps oder einer speziellen Outdoor-App reicht völlig aus und ist leichter.

Warum sollte man den Jakobsweg gehen?

Jeder Pilger hat eine andere Motivation. Waren es früher religiöse Gründe wie ein Sündenerlass, so geht es in heutiger Zeit verstärkt darum, innere Ruhe und Zufriedenheit zu finden und eine Auszeit vom Alltag zu nehmen.

Viele Pilger haben eine sportliche Motivation und möchten durchs Fernwandern- oder Radeln fit werden, abnehmen oder ein Abenteuer erleben.

Auch Naturfreunde kommen auf ihre Kosten, da die Jakobswege reichlich Gelegenheit bieten, Flora und Fauna Frankreichs zu entdecken.

Einige Pilger gehen den Weg, um eine Lebenskrise oder eine Krankheit zu bewältigen oder sich für deren Überwindung zu bedanken.

So war es auch bei mir. Nach jahrelanger Krankheit wollte ich meinen neu gewonnenen Lebensmut und meine wiedergefundene Freiheit und Unabhängigkeit feiern.

Was brauche ich, um den Jakobsweg zu gehen?

Ein Pilgerweg erfordert neben der richtigen Ausrüstung auch eine passende mentale Einstellung.

Ich würde sogar sagen, dass diese wichtiger ist als das Equipment. Denn der leichteste Rucksack wird dir nichts nutzen, wenn du etwas Schweres auf dem Herzen trägst.

Die nötige Ausrüstung ist schnell zusammengestellt, doch an der geistigen Einstellung musst du nicht nur in der Vorbereitungsphase, sondern auch während der Pilgerreise arbeiten.

Du brauchst ein stabiles seelisches Gerüst, um den Anstrengungen der Wanderung zu trotzen. Wind und Wetter setzen dir zu, Monotonie schleicht sich ein, die Füße brennen. Dafür musst du gewappnet sein.

Die gute Nachricht: Du musst kein Heiliger sein, um den Jakobsweg zu beginnen.

Denn ein Sinn jeder Pilgerfahrt besteht ja darin, dass du dank des Weges stark wirst.

Du wirst dich auf deiner Wanderung verändern und am Ende ein stabilerer, ausgeglichener Mensch sein.

Ausrüstungsgegenstände:

  • Rucksack
  • Wanderschuhe
  • Schlafsack
  • Outdoor-Kleidung
  • Pilgerführer
  • Hygieneartikel
  • eventuell Trekkingstöcke

Mentale Ausrüstung:

  • positive Einstellung
  • Durchhaltevermögen
  • Resilienz
  • Bescheidenheit und Demut
  • Gelassenheit
  • Zielstrebigkeit
  • Offenheit für Neues

Wie viele Menschen gehen den Jakobsweg?

2019 erreichten 347.578 Pilger Santiago de Compostela. Die meisten davon betraten die Stadt zwischen Mai und September mit einem Höhepunkt im August. 55 % von ihnen gingen den Camino Francés, die Übrigen verteilten sich auf die anderen Wege, die nach Santiago führen.

Die Daten habe ich vom Pilgerbüro der Kathedrale von Santiago. Hier findest du eine übersichtliche Statistik der Pilgerzahlen seit 1989, nach Monaten geordnet.

Leider konnte ich keine Statistiken darüber finden, wie viele Menschen die Jakobswege in Frankreich gegangen sind. Darüber führt offenbar niemand Buch.

Fakt ist, dass es viel weniger sind als in Spanien.

Wobei die Tendenz zu beobachten ist, dass immer mehr Pilger auf die französischen Wege ausweichen, weil die spanischen zu voll werden.

Dennoch herrschen in Frankreich noch lange nicht ähnliche Verhältnisse, was das Pilgeraufkommen und möglichen Platzmangel angeht. Selbst auf der häufig begangenen Via Podiensis sollen, wie ich gehört habe, ausreichend Schlafplätze zur Verfügung stehen.

Wie viele Kilometer pro Tag auf dem Jakobsweg?

Wie weiter oben schon erwähnt, kannst du mit 10 bis 40 Kilometer am Tag rechnen. Besonders verrückte Pilger gehen auch mal über 50 Kilometer täglich.

Die zurückgelegte Distanz hängt von deiner Kondition ab, aber auch von der Verfügbarkeit an Schlafplätzen.

Auf der Via Tolosana sind die Herbergen nicht so dicht gestreut wie auf der Via Podiensis, sodass du mitunter lange Etappen machen musst. Oder im Gegenteil nur kurze, weil der Tagesmarsch sonst zu lange dauern würde.

Wie lange ist der komplette Jakobsweg?

Das kommt darauf an, welchen du gehst. Im Folgenden habe ich dir die Länge der beliebtesten Strecken aufgelistet:

in Frankreich:

  • Via Podiensis: 760 Kilometer
  • Via Tolosana: 956 Kilometer
  • Via Turonensis: 885 Kilometer
  • Via Lemovicensis: 963 Kilometer
  • Via Gebennensis: 363 Kilometer

in Spanien / Portugal:

  • Camino Francés: 800 Kilometer
  • Camino del Norte / Küstenweg: 815 Kilometer
  • Via de la Plata: 970 Kilometer
  • Camino Inglés: 120 Kilometer
  • Caminho Portugues: 239 Kilometer

Welcher ist der schönste Jakobsweg?

Es ist nicht einfach zu sagen, ob ein Weg schöner ist als der andere. Jeder verfügt über andere Charakteristika. Lies dir einfach auf meinen Seiten die Informationen durch und entscheide dann selbst.

Welches ist der richtige Jakobsweg?

Welches der richtige Weg für dich ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Im Folgenden habe ich dir ein paar mögliche Kriterien ausgewählt.

  • Via Podiensis: Vulkanlandschaften, viele Herbergen
  • Via Tolosana: viel Sonne, wilde Natur, mediterrane Eindrücke
  • Via Turonensis: große Städte, flache Strecke
  • Via Lemovicensis: wenig begangen, flach, ländlich
  • Camino Francés: viele Pilger, viele Herbergen, sehr spirituell
  • Küstenweg: körperlich fordernd, da es ein ständiges Auf und Ab ist
  • Via de la Plata: wenig begangen, ländlich
  • Caminho Portugues: kurz und knackig
  • Camino Inglés, noch kürzer und knackiger

Wer pilgert mit auf dem Jakobsweg?

Auf den Pilgerwegen findest du alle möglichen Menschen. Ich versuche, sie in folgende Typologien einzuordnen:

  • religiös Motivierte
  • Sinnsucher
  • Sportsfreunde
  • Wanderfreaks
  • Spiritualisten
  • Minimalisten
  • Naturliebhaber
  • Aussteiger
  • Abenteurer

Du siehst, alleine wirst du nicht sein.

Natürlich kannst du auch im Vorfeld für Gesellschaft sorgen, indem du in Pilgerforen nach Mitpilgern suchst und ihr gemeinsam startet.

Allerdings sorgt der Weg für dich und beschenkt dich immer wieder, gerade wenn du alleine gehst, mit interessanten Bekanntschaften. Dabei kommt es schnell vor, dass du für ein paar Tage oder Wochen eine Wanderbegleitung findest.

Wie anstrengend ist der Jakobsweg?

Der Jakobsweg ist einfacher zu bewältigen als eine Alpenüberquerung oder Trekking auf einem Trail in Nordamerika. Das liegt an folgenden Punkten:

  • die Wege sind gut markiert
  • die Wege sind in gutem Zustand
  • hervorragende Infrastruktur: Supermärkte, Cafés, Restaurants, sodass du kaum Essen mitschleppen musst
  • größtenteils flach
  • viele Mitpilger

Gerade für Menschen, die zum ersten Mal eine Fernwanderung machen wollen, eignen sich die Jakobswege besonders, da sie nicht so viele Dinge bedenken müssen wie bei einem Trip durch die Wildnis.

Was muss man beim Pilgern beachten?

Jeder Pilger sollte daran denken, dass eine Wallfahrt auf dem Jakobsweg etwas anderes ist als eine normale Fernwanderung.

Werte wie Demut, Bescheidenheit und Dankbarkeit sollten im Vordergrund stehen.

Erinnere dich daran, dass viele Menschen auf ihrer Pilgerreise nach Entschleunigung, Minimalismus, Naturverbundenheit oder spiritueller Erleuchtung suchen und respektiere dies.

Wer nach sportlichen Rekorden sucht, sollte sich lieber ein anderes Ziel suchen.

Sollte man den Jakobsweg alleine gehen?

Eine Pilgerreise alleine kann Sinn machen. Bist du alleine unterwegs, wirst du automatisch viel offener für neue Begegnungen sein.

Außerdem findest du einfacher einen Schlafplatz als in einer großen Gruppe.

Des Weiteren ist eine Wallfahrt eine sehr persönliche Angelegenheit. Wenn du alleine gehst, wirst du nicht durch deine Begleitung abgelenkt, sondern kannst in Ruhe nachdenken und deinen Gefühlen und Erlebnissen nachgehen.

Als Einzelpilger gehst du in deinem eigenen Tempo und musst dich mit niemandem abstimmen. Du bestimmst, wann du eine Pause einlegst und wie lange deine Tagesetappen dauern.

Insofern empfehle ich dir, den Jakobsweg alleine zu gehen. Glaub mir, dank der vielen anderen Wanderer wirst du niemals einsam sein.

Welche Schuhe für den Jakobsweg?

In Frankreich war ich mit leichten Wanderstiefeln unterwegs und das war auch nicht schlecht, da es oft über Stock und Stein ging.

Andere hatten Trekkingsandalen an. Manche gehen mit Turnschuhen. Die Langstreckenwanderin Christine Thürmer benutzt immer Trailrunningschuhe.

Ich denke, du solltest wissen, wie viel Halt und Sicherheit du an den Füßen brauchst.

Ich knicke ja gerne mal um und deswegen sind stabile Wanderstiefel eine gute Lösung für mich.

Wenn du da sicherer bist, reichen auch leichtere Schuhe.

Auf jeden Fall bist du nicht im alpinen Gelände unterwegs. Also Bergstiefel brauchst du nicht.

Probiere am besten zu Hause verschiedene Schuharten aus.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Wanderstiefel auf Asphalt nachteilig sind. Da sind Turnschuhe besser. Dafür ist ein robuster Schuh auf Naturpfaden besser.

Informiere dich daher über die Beschaffenheit des Weges und wähle die Schuhe entsprechend aus.

Welcher Schlafsack für den Jakobsweg?

Wenn du in Herbergen übernachtest, brauchst du in den wärmeren Jahreszeiten nur einen leichten Schlafsack oder ein Bettlaken.

Im Winter ist die Frage, ob alle Unterkünfte geheizt sind. Besser ist es, du nimmst dir ein Exemplar mit, dass für Minusgrade gemacht ist.

Schläfst du draußen im Zelt, solltest du dir die Klimatabellen der Region ansehen, die du durchwanderst. Anschließend wählst du einen Schlafsack, der warm genug für die minimale Temperaturmöglichkeit ist.

Was für einen Rucksack für den Jakobsweg?

Viele Pilger sind mit Rucksäcken zwischen 32 und 50 Liter unterwegs. Einzelne auch mit einem weniger großen, manche auch mit einem größeren.

Wenn du noch keinen Rucksack besitzt, so packe alle Sachen, die du mitnehmen willst, zusammen. Mit denen gehst du in den nächsten Outdoorladen und prüfst, in welches Modell alles hineinpasst. Vergiss nicht, dass auch Platz für Wasser und eventuell ein bisschen Essen sein muss.

Ich war mit einem 60+10 Liter unterwegs. Der war etwas überdimensioniert, aber ich trug ihn, weil er extrem bequem war.

Der Vorteil an meinem geräumigen Osprey war, dass ich meine Sachen einfach hineinwerfen konnte.

Wäre ich mit einem sehr kleinen Rucksack unterwegs gewesen, hätte ich jeden Morgen Rucksack-Pack-Wissenschaft betreiben müssen.

Welche Lösung für dich am besten geeignet ist, musst du selber herausfinden. Probiere einfach im Laden verschiedene Größen aus und entscheide dich dann für einen.

Wann ist die beste Zeit für den Jakobsweg?

Den Jakobsweg kannst du das ganze Jahr über gehen, auch im Winter. Nur in besonders hohen Lagen kann zu dieser Jahreszeit Schnee liegen.

Im Juli und im August sind besonders viele Menschen unterwegs, sodass der Platz in den Herbergen knapp werden kann.

Wenn du es zeitlich einrichten kannst, weiche auf die Monate davor oder danach aus. Dann sind weniger Leute unterwegs.

Warum pilgern die Menschen?

Im ursprünglichen Sinne ist das Pilgern eine religiöse Tätigkeit. Den Pilgern geht es darum, um Ablass oder um Genesung zu bitten, sich für etwas zu bedanken, einen Schwur zu erfüllen oder einfach eine Verbindung zu Gott zu suchen.

Warum pilgern die Menschen heute noch nach Santiago de Compostela?

Viele Menschen sind auch heute noch religiös und pilgern mit den entsprechenden Motiven.

Auf eine Vielzahl an Menschen, die auf den Jakobswegen unterwegs sind, trifft das nicht zu.

Für sie ist die Wanderung eine Art von Urlaub, oder sie versuchen, eine sportliche Leistung zu vollbringen.

Einige haben durchaus spirituelle Gründe für die Wallfahrt, allerdings müssen diese nicht mehr unbedingt ans Christentum geknüpft sein.

Was ist der Unterschied zwischen Wandern und Pilgern?

Wandern ist die Bewältigung einer längeren Strecke zu Fuß.

Pilger gehen meist ebenfalls zu Fuß, teils sehr lange Strecken. Was sie vom Wanderer unterscheidet, ist die religiöse Motivation, die hinter der Reise steckt.

Was ist, wenn man nicht an Gott glaubt?

Auch wenn du Atheist bist, kann der Jakobsweg ein sinnvolles Ziel für dich sein. Die zahlreichen religiösen Orte sind auch architektonisch und historisch interessant.

Außerdem ist es für Nichtgläubige oft bereichernd, mit Menschen, die an einen Gott glauben, zusammenzutreffen und sich auszutauschen.

Was ist ein Pilgerpass?

Der Pilgerpass oder -ausweis weist dich als Pilger aus. Das ermöglicht es dir, zu günstigen Preisen oder auf Spendenbasis in Pilgerunterkünften zu nächtigen.

Ein ausgefüllter und mit den nötigen Stempeln versehener Pilgerpass ist die Voraussetzung für den Erhalt der Compostela.

Dem Pilgerausweis habe ich einen eigenen Artikel gewidmet.

Welche Pilgerwege gibt es?

In Frankreich gibt es folgende vier historischen Wege:

  • Via Podiensis
  • Via Tolosana
  • Via Turonensis
  • Via Lemovicensis

Welcher Jakobsweg für Anfänger?

Die Via Podiensis ist für Neulinge gut geeignet, da sie konditionell nicht zu anspruchsvoll ist und gleichzeitig ein gut ausgebautes Herbergsnetz zur Verfügung steht.

Des Weiteren gibt es über diesen Weg ausreichend Literatur. Da die meisten Frankreich-Pilger die Via Podiensis gehen, triffst du auf genug Mitstreiter.

Ist Hape Kerkeling den Jakobsweg gegangen?

Ja, ist er. Und zwar den Camino Francés in Spanien.

Was hat der Jakobsweg für eine Bedeutung?

Die Jakobswege in Europa führen alle nach Santiago de Compostela in Spanien. Dort ist das Grab des Apostels Jakob mit seinen Gebeinen (angeblich). Dieses Grab ist das Ziel aller Jakobspilger.

Was bedeutet die Muschel auf dem Jakobsweg?

Die Muschel ist eine Jakobsmuschel und dient als Erkennungszeichen für Pilger.

Wenn du von Santiago nach Finisterre an die Atlantikküste läufst oder den Küstenweg/Nordweg gehst, kannst du am Strand mit etwas Glück deine eigene Jakobsmuschel finden.

Viele Pilger kaufen sich vor der Wanderung ein Exemplar, um sie sich an ihren Rucksack zu hängen. Damit machen sie sich als Jakobspilger erkenntlich.